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| Katholische Klinikseelsorge Pforzheim | |||
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| Die Sakramente | |||
| Sakramente sind "Zeichen der Nähe Gottes" |
Wir Menschen verständigen uns nicht allein mit Worten, wir kennen auch eine
Sprache der Gesten, Gebärden und Zeichen. Mit Symbolen können wir bedeutungsvolle
Wirklichkeiten sichtbar machen und sie zugleich auch bekräftigen.
So äußern wir etwa bei einer Begrüßung nicht nur mit Worten unsere Zuneigung,
sondern wir vollziehen die menschliche Nähe in einem Ritual, indem wir uns z.B.
die Hand geben oder einander umarmen. Eine Gebärde kann manchmal mehr aussagen
als viele Worte. |
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| Die Taufe mit Wasser |
dem elementaren Symbol des Lebens - macht deutlich: dieses
"Menschenkind" ist von seinem Ursprung an ganz eingetaucht in die Liebe Gottes. Es ist
nicht nur für einige Jahre auf dieser Erde bestimmt, sondern für ein bleibendes Leben in der
Gemeinschaft mit Gott und seinen Erlösten. |
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| In der Beichte |
werden mit einer von der Glaubensgemeinschaft beauftragten Person
Aspekte des Lebens angeschaut, abgewogen und im Zusammenhang der eigenen
Lebensgeschichte bewertet. Hier werden noch belastende Themen besprochen, es wird
nach Wegen gesucht, wie Versöhnung mit sich selbst, mit anderen und mit Gott gelingen
kann. (E. Weiher) |
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| Bei der Krankensalbung |
wird dem kranken Menschen die Hand aufgelegt und dann mit
Salböl ein Kreuzzeichen auf die Stirn und in die Handflächen gezeichnet.
Handauflegung ist eine uralte Geste der Menschheit, um Schutz und
Nähe auszudrücken und göttliche Heilkraft herabzurufen. |
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| Bei der Feier der Eucharistie |
("Hl. Messe") oder der Kommunion
(mit einem kleinen Gottesdienst im Krankenzimmer) wird die Liebe Gottes
im Zeichen des Mahles sinnlich-spürbar vollzogen. Bei seinem "letzten Abendmahl"
hat Jesus den Jüngern damals in Jerusalem seine intensive Verbundenheit gezeigt.
Indem er ihnen Brot und Wein austeilte, deutete er sein eigenes Leben und sein
bevorstehendes Sterben als Hingabe. Sein ganzes "leibhaftiges" Dasein,
seine Verbundenheit mit Gott, was immer zu ihm gehört, schenkt er
- heute wie damals - denen, die an seinem Mahl teilnehmen. |
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